Hier finden Sie uns

Bayernwölfe 

Achtung, neue Adresse!

Untere Dorfstrasse 3

82272 Grunertshofen

 

In unserem Bayernwölfe B.A.R.F. Shop erhalten Sie die notwendigen Zutaten und Zubehör um Ihren Hund artgerecht und gesund zu ernähren.

Kontakt

Tel.: 0171 2783552

E-Mail: info@bayernwoelfe.de

Öffnungszeiten vor-Ort-Verkauf

Di., Do., Fr. :

17:00  - 20:00 

Sa. :

09:00  - 11:30 

Aufklärungskampagne zur Kastration von Hunden

Leider muss ich in meiner Praxis als Hundetrainer und Verhaltenstherapeut viel zu häufig sehen, dass Hunde aus nicht medizinisch indizierten Gründen kastriert wurden / und werden. Den tierliebenden Haltern ist aber leider in den meisten Fällen nicht bewusst was sie ihrem Liebling damit antun! Hier nur ein trauriges Beispiel aus meiner täglichen Praxis – leider nur Eines von Vielen:

Ein einjähriger, angstaggressiver Rüde der mit 4 Wochen! ausgesetzt wurde, von einer Tierschutzorganisation liebevoll Aufgepäppelt und im Alter von 12 Wochen vermittelt wurde. Der junge Rüde zeigte Futteraggression und knurrte jeden in für ihn unsicheren Situationen an, ursprünglich aber nur nach der Fütterung abends. Ein zu Rate gezogener sogn. „Hundetrainer“ empfahl seinen Haltern den Hund bei jedem Knurren sofort hart runter zu drücken und unbedingt kastrieren zu lassen! Hier wurde klar verkannt dass es sich bei diesem Hund um eine Angstaggression handelt! Der beauftragte Tierarzt nahm die Kastration an diesem körperlich gesunden Tier gesetzeswidrig leider auch nur zu gerne vor.

Da sich die Futteraggression nach der Kastration verschlimmert hat und der Rüde nun auch unter Tags seine Halter anknurrt, wurde ich um Hilfe und Erklärung gebeten. Nach meinen verhaltenstherapeutischen Erklärungen und Aufklärung zu dem verhaltensbiologischen Zusammenhängen einer Kastration, wurde den Halter auf schmerzhafte weise bewusst das sie mit der Kastration die negativen Verhaltensauffälligkeiten ihres Hundes verschlimmert haben. Ihm wurde also nicht nur das angstlösende Testosteron genommen, sondern man unterbrach damit auch die psychische und physische Entwicklung dieses viel zu jungen Rüdens!

Den tierliebenden Haltern bleibt nun nichts anders mehr übrig als mit ihrem Rüden langwierig und arbeitsintensiv an seinem Selbstvertrauen zu arbeiten – und das ein Leben lang! Dieser Rüde wird sich nun leider, durch die gesetzeswidrig vorgenommene Kastration, nie zu dem starken muskulösen Hund mit einer erwachsenen Souveränität entwickeln, welches die Natur ursprünglich für ihn vorgesehen hatte – doch der Mensch willkürlich zerstört hat.

Mit dieser Aufklärungskampagne zur Kastration von Hunden möchte ich den informationssuchenden Halter vor falscher Beratung und Profitsucht der ausführenden Organe bewahren. Informieren Sie sich selbst über die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse und schützen Sie ihr Tier so vor vorureitle-belasteten Empfehlungen oder emotionalen Falschaussagen. Hier erfahren Sie alles über

  • Die gesundheitlichen Auswirkungen/Risiken einer Kastration
  • Den verhaltensbiologischen Zusammenhängen/Risiken durch das gewaltvolle Eingreifen in einen intakten Hormonhaushalt
  • Die gesetzlichen Voraussetzungen und rechtlichen Grundlagen zu einer Kastration am gesunden Tier – auch und gerade in der für die Tiere kritischen Situation des Tierschutzes

Diese Aufklärungskampagne wird freundlicherweise unterstützt von Dr. Udo Gansloßer, Dr. Sophie Strodtbeck, der Zeitschrift Partner Hund, der Zeitschrift WUFF, sowie der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V.

Der Verhaltensbiologe Dr. Udo Gansloßer ist Privatdozent für Zoologie an der Universität Greifswald. Frau Dr. Strodtbeck ist Tiermedizinerin. Auf Ihrer gemeinsamen Webseite www.einzelfelle.de schreiben sie:

 

2010 wurde gemeinsam die Idee geboren, Hunde- und anderen Tierhaltern in Kooperation mit den behandelnden Tierärzten und Hundeschulen in Verhaltensfragen beratend zur Seite zu stehen, da beide der Meinung sind, dass die Kombination von Verhaltensbiologie und Tiermedizin unschlagbar ist.

 

An dieser Stelle möchte ich mein großes DANKESCHÖN für die Arbeit dieser beiden Wissenschaftler geben!

Wer sich neben den hier angebotenen Informationen weiter mit dem Thema beschäftigen möchte, empfehle ich das Buch "Kastration und Verhalten beim Hund", von den Autoren Dr. Udo Gansloßer und Dr. Sophie Strodtbeck.

 

Ich berate Sie gerne zu verhaltenstherapeutischen Fragen Ihres Hundes!

Bitte kontaktieren Sie mich telefonisch unter 0171 2783552 oder schicken mir Ihre Anfrage an info@bayernwoelfe.de

 

Bitte helfen Sie aktiv mit diese auf Fakten basierende Informationen in die Köpfe ALLER Hundehalter, Tierschutzorganisationen, Tierärzte und Hundetrainer zu bekommen – damit endlich mit Vorurteilen und Emotionen aufgeräumt werden kann!

 

Nur ca. 30 Minuten Lesen kann die Tiere davor bewahren ihre Geschlechtsteile willkürlich raus-/abgeschnitten zu bekommen! Mein tierschutz-Gedanke hinter dieser Aktion lautet: Auch Hunde haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!

Und hier geht es nun zu den Fakten

Bericht aus WUFF: Kastration Rüde

Bericht aus WUFF: Kastration Hündin

Bericht: Katration ist kein Ersatz für Erziehung aus Partner Hund

Bericht: Verhaltenstherapie mit dem Skalpell? aus Partner Hund

Merkblatt #120 von TVT zur Kastration von Hunden und Katzen

Zum Abschluss noch ein kurzes Zitat von Arthur Schopenhauer:

„Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken."

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Bayernwölfe - B.A.R.F. & Mensch-Hund-Kommunikationstraining