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Gänseblümchen

Bildquelle: Sabine Menge / pixelio.de

Dem Gänseblümchen wurde früher in der Volksmedizin eine Wirkung als „natürliches Antibiotikum" nachgesagt. Dies kann ich aus eigener Erfahrung mit meinem alten Riesenschnauzermix-Rüden bestätigen! Gebe ich ca. 5 Gänseblümchen mit Kraut in den Gemüsebrei, dann hat er am nächsten Morgen keinen schleimigen Augenausfluss. Die Schulmedizin verwendet das Gänseblümchen nicht.

 

Doch Leonhart Fuchs (1543) schreibt:

 

„Die Gännssblum ist fürtrefflich gut zu dem lamen glidern / verzeret auch die kröpff / ist gut zu den Podagra/ vnnd hüfftwee / dann es zerteylt vnnd verzert allerley grobe feuchtigkeyt".

 

A. Lonicerus (1564) berichtet:

 

„...Massliebchen hevlet die wunden / kület die leber / löschet innerlich hitz."

 

Die heutige Volksmedizin verwendet diese Heilpflanze zur Appetitanregung, als Magen-, Galle und Lebermittel, vor allem als Blutreinigungsmittel. Das Gänseblümchen beinhaltet Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, etwas ätherisches Öl, Anthoxanthin und Flavonoide.


Ernte: Im Frühjahr und Sommer werden die Blüten sowie das Kraut gesammelt, gewaschen und für die Hundefütterung püriert.

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