Kontakt

Tel.: 0171 2783552

E-Mail: info@bayernwoelfe.de

DAS DARF DER HUND NICHT FRESSEN

Da immer wieder die Frage aufkommt, ob es auch Lebensmittel gibt, die gefährlich für Hunde sind, haben wir hier eine Aufstellung zusammen geschrieben, damit Sie auf einen Blick sehen, welche Dinge Ihr Hund nicht haben darf.

 

Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an info@bayernwoelfe.de

Avocado beinhaltet den für den Hund giftigen Stoff Persin. Dieser Wirkstoff schädigt den Herzmuskel, kann zu Atemnot, Husten und Bauchwassersucht führen. Eine Avocado Vergiftung endet meist tödlich.

Kakao und alle Kakao haltigen Lebensmittel, z.B. Schokolade. Enthält den für den Hund den giftigen Stoff Theobromin und führt beim Hund zu erhöhtem Puls, Durchfall, Erbrechen, Zittern, Krämpfen und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Tod. Je höher der Kakaoanteil desto giftiger (Zartbitterschokolade). Zwei Stück Zartbitterschokolade können für einen Chihuahua bereits tödlich sein.

Nikotin/Tabak. Bereits  5-25g kann eine tödliche Dosis sein. Gerade Junghunde sind hier gefährdet da sie sich gerne Menschdinge „klauen“ und darauf herumkauen.  Achten Sie bitte auch darauf dass ihr Hund nicht aus einer Pfütze trinkt in der eine Zigarettenkippe liegt, dieses Wasser wäre mit dem Nikotin konterminiert.

Obstkerne bei zerhackten oder zerbissenen Kernen geben den Giftstoff Blausäure frei. Diese kann beim Hund zu Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Fieber, Atemnot und Krämpfen bis hin zum Tod führen.

Rohes Schweinefleisch kann den für den Hund tödlichen Aujeszky -Virus enthalten. Dieser Virus ist für den Menschen unbedenklich und wird daher bei der veterinärmedizinischen Fleischbeschauung für das Schlachttier nicht getestet. Komplet durchgegartes Schweinefleisch ist allerdings unbedenklich, da Aujeszky nicht hitzebeständig ist.

Rosinen und Weintrauben führen zu einer Hyperkalzämie, Kalziumüberdosis, und Nierenversagen - und das schon bei geringen Mengen!

Alle Zwiebelgewächse beinhalten für den Hund die giftigen Stoffe N-Propyldisulfid und Allylpropylsufid. N-Propyldisulfid (auch im Knoblauch enthalten) schädigt die Zellmembran der roten Blutkörperchen und kann so zu einer Anämie (Blutarmut) führen. Auch alle Laucharten gehören zu den Zwiebelgewächsen. Symptome können sein, Durchfall und Erbrechen, später folgen Anämie (Blutarmut, blasse Schleimhäute), Anorexie (Verweigerung von Wasser und Futter) und Beschleunigung von Herzschlag und Atemfrequenz.

Alle Nachtschattengewächse mit Grünstellen enthalten den giftigen Stoff Solanin, z.B. Tomaten, Paprika, Aubergine, Kartoffeln.

Rohe Kartoffeln beinhalten giftige Alkaloide die beim Hund zu Erbrechen, Schleimhautreizungen sowie Störung der Gehirnfunktion führen können.

Rohe Hülsenfrüchte, z.B. Erbsen, Bohnen, Soja,  beinhalten den Giftstoff Phasin, ein Protien, welches die die Blutkörperchen verklebt. Durch eine sehr lange Kochzeit von mind. 30min wird es allerdings zerstört. Allerdings enthalten sie dann immer noch Fermenthemmer, die bei einer längerdauernden Aufnahme die Darmschleimhaut irreversibel schädigen können.

Zucker macht dick und schädigt die Zähne, außerdem kann dem Hund so eine Diabetes angefüttert werden.

Kuhmilch und ungesäuerte Milchprodukte enthalten zu viel Milchzucker, welchen der Hund nicht verarbeiten kann und führen daher häufig zu Durchfall.

Alle sehr scharfen Würzmittel, wie z.B. Peperoni , Chillie, sind für die sensiblen Geschmacksrezeptoren des Hundes viel zu intensiv.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Bayernwölfe - B.A.R.F. & Mensch-Hund-Kommunikationstraining